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Um 04.51 Uhr wurden wir zusammen mit den Wehren aus Upahl und Plüschow zu einem LKW-Brand mit eingeklemmter Person auf die A20 in Richtung Rostock alarmiert. Auf Anfahrt korrigierte die Leitstelle den Einsatzort, sodass wir bis kurz hinter die Anschlussstelle Bobitz fahren mussten.

Schon aus weiter Entfernung konnte ein massives Brandgeschehen an der Einsatzstelle wahrgenommen werden. Vor Ort stnad ein mit Schweinehälften beladener LKW bereits in Vollbrand. Ein weiter, mit Gefahrgut gekennzeichneter LKW stand ca. 100 m vorher auf dem Standstreifen. Beide Fahrer hatten ihre LKWs bereits eigenständig verlassen und wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst betreut.

Unsere Tanklöschfahrzeuge wurden umgehend mit den Upahler Kräften zur Brandbekämpfung am LKW eingesetzt. Um ausreichend Löschwasser und Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben, erfolgte die Nachforderung der  Wehren aus Bobitz, Beidendorf und Groß Krankow.

Mittels Pendelverkehr konnte die Zuführung von Löschwasser sichergestellt werden. Dazu wurden die dafür eingesetzten Löschfahrzeuge abwechselnd über einen Hydranten in Groß Krankow befüllt.

Wir führten mit einem speziellen Messgerät Messungen am Gefahrgut-LKW durch, konnten jedoch keinen Stoffaustritt feststellen. Bei der Beladung handelte es sich um verschiedene Gebinde mit unterschiedlichen Stoffen und Waren. Beim Aufprall des anderen LKW wurde der Tank leicht beschädigt, so dass Diesel austrat. Wir übernahmen das Abpumpen mittels Gefahrgutpumpe und lagerten den Kraftstoff in einem Faltbehälter zwischen.

Zur Bergung der Schweinehälften unterstützte uns die GER Umweltschutz GmbH mit einem großen Container und kleinen Baggern. Weiterhin forderte die Straßenmeisterei ein Fachunternehmen aus Schwerin zur Reinigung der Einsatzstelle nach. Zur Prüfung auf Umweltschäden (Erdreich) erfolgte außerdem die Nachforderung der unteren Wasserbehörde.

Während der Löscharbeiten mussten zeitweise beide Richtungsfahrbahnen der Autobahn voll gesperrt werden. Die Fahrbahn in Richtung Rostock konnte mit Einschränkungen erst in den frühen Abendstunden wieder freigegeben werden.

Nach ersten Erkenntnissen stand der mit Gefahrgutgebinde beladene LKW in Folge einer Panne auf dem Standstreifen. Der mit Schweinehälften beladene LKW fuhr ungebremst in den stehenden LKW und stand sofort in Flammen. Dabei blieben beide Fahrer unverletzt.

Im Einsatz: ELW, TLF-4000, TLF-16/25, LF-16/12, RW, FF Upahl, FF Plüschow, FF Groß Krankow, FF Bobitz, FF Beidendorf, Amtswehrführer, Polizei, Rettungsdienst

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